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| Fahrzeugbezeichnung: | Mannschaftstransportwagen | |
| Kurzbezeichnung: | MTW | |
| Fahrzeughersteller: | Mercedes-Benz | |
| Fahrzeugtyp: | Sprinter | |
| Ausbauer: | Eigenausbau | |
| Baujahr: | 2016 | |
| Funkrufname: | Florian Diepholz 14-17-9 | |
| Besatzung: | 1:8 |
Der Mannschaftstransportwagen (MTW) ist ein Feuerwehrfahrzeug, dessen hauptsächlicher Zweck der Transport von Einsatzkräften ist. Bis zu neun Einsatzkräfte finden im MTW Platz. Der Mannschaftsraum ist so ausgerüstet, dass der MTW in begrenztem Maße auch als Führungsfahrzeug genutzt werden kann.

Im Heck des MTWs sind Kleinlöschgeräte, Brechwerkzeuge, Material zur Verkehrssicherung und Material zur Ladungssicherung für den Anhänger verlastet. Neben dem Transport von Einsatzkräften wird der MTW auch zum Transport von Material und Nachschub zur Einsatzstelle auf einem Anhänger genutzt.
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| Fahrzeugbezeichnung: | Mannschaftstransportwagen | |
| Kurzbezeichnung: | MTW | |
| Fahrzeughersteller: | Ford | |
| Fahrzeugtyp: | Transit | |
| Ausbauer: | Eigenausbau | |
| Baujahr: | 2002 | |
| Funkrufname: | Florian Diepholz 14-17-9 | |
| Besatzung: | 1:8 | |
| Außerdienststellung: | 2019 |
Der Mannschaftstransportwagen (MTW) ist ein Feuerwehrfahrzeug, dessen hauptsächlicher Zweck der Transport von Einsatzkräften ist. Bis zu neun Einsatzkräfte finden im MTW Platz.

Im Heck des MTWs sind Kleinlöschgeräte, Brechwerkzeuge, Material zur Verkehrssicherung und Material zur Ladungssicherung für den Anhänger verlastet.

Neben dem Transport von Einsatzkräften wird der MTW auch zum Transport von Material und Nachschub zur Einsatzstelle auf einem Anhänger genutzt.
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| Fahrzeugbezeichnung: | Gerätewagen - Technische Hilfe | |
| Kurzbezeichnung: | GW-TH | |
| Fahrzeughersteller: | Mercedes Benz | |
| Fahrzeugtyp: | Atego 1629 | |
| Ausbauer: | Ziegler | |
| Baujahr: | 2010 | |
| Funkrufname: | Florian Diepholz 14-51-9 | |
| Besatzung: | 1:5 |
Der Gerätewagen - Technische Hilfe (GW-TH) ist ein nicht genormtes Feuerwehrfahrzeug, das ursprünglich ein Gerätewagen - Logistik (GW-L) 2 war, der für den Zweck der Technischen Hilfeleistung umgerüstet wurde. Der GW-TH ist mit einer Staffel besetzt. Die Staffel setzt sich zusammen aus dem Staffelführer, dem Maschinisten sowie dem Angriffs- und Wassertrupp, die jeweils aus einem Truppführer und einem Truppmitglied bestehen. Der GW-TH verfügt über eine Seilwinde, die nach vorne eine Zugkraft von fünf Tonnen und nach hinten hinten eine Zugkraft von zehn Tonnen hat. In Kombination mit dem Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF) können viele Lagen bewältigt werden, die schwere Technische Hilfeleistung erfordern.

Im Mannschaftsraum des GW-THs ist vor allem Ausrüstung verlastet, die entweder bereits auf der Anfahrt benötigt wird oder mit der sich bereits auf der Anfahrt ausgerüstet werden kann. Auf der Anfahrt wird beispielweise die Kommunikationsausrüstung benötigt, die aus festeingebauten und tragbaren Funkgeräten besteht. Darüber können von der Leistelle der Einsatzort und weitere Informationen erfragt werden. Mit den in den Sitzen integrierten Atemschutzgeräten kann sich der Angriffstrupp bereits auf der Anfahrt ausrüsten und die Ausstattung einsatzabhängig um weitere Gegenstände wie Funkgerät, Handscheinwerfer, Feuerwehrleine etc. erweitern.

Im Geräteraum auf der Fahrerseite sind ein Bohrhammer, ein Abbruchhammer, ein Motortrennschleifer und eine Kettensäge mit Schnittschutzbekleidung verlastet. Für Verkehrsunfälle mit Lkws ist eine Rettungsplattform vorhanden, die eingesetzt wird um besser am Fahrerhaus arbeiten zu können. Die Rettungsplattform kann aber auch für andere ähnliche Einsatzlagen genutzt werden. Für die Tiefenrettung ist ein Rollgliss mit Stativ und Zubehör vorhanden. Ein Plasmaschneider mit Zubehör ist ebenfalls verlastet. Außerdem befinden sich Stielwerkzeuge wie Schaufeln, Dunggabeln und Dunghaken sowie diverse Werkzeugsätze für verschiedene Zwecke im Geräteraum.

Im Geräteraum auf der Beifahrerseite befindet sich ein festeingebauter Stromerzeuger (30 kVa), außerdem sind hier diverse Kabeltrommeln zur Stromversorgung verlastet. Von hier aus kann auch der pneumatische Lichtmast mit sechs Xenonscheinwerfern bedient werden. Um weitere Flächen ausleuchten zu können, ist ein Stativ mit dementsprechenden Strahlern, die schon auf einer Brücke montiert sind, vorhanden. Im Geräteraum sind ebenfalls verschiedene Brechwerkzeuge wie Feuerwehraxt, Brechstange, Bolzenschneider etc. verstaut.

Im Heck des GW-THs ist eine Ladebordwand über die Rollcontainer für verschiedene Einsatzzwecke verladen und entnommen werden können. Es gibt Rollcontainer mit einsatzspezifischer Beladung zur Verkehrssicherung, zum Abdichten und Mineralölbindung, zum Abpumpen, zur Bahnerdung, zum Be- und Entlüften und zum Abstützen. Auf einem weiteren Rollcontainer ist ein mobiler hydraulischer Rettungssatz mit Schere und Spreizer sowie weiterem Zubehör verlastet, der zum einen als Reserve für den Rettungssatz des HLFs vorgehalten wird, zum anderen aber auch mit diesem in Kombination für größere Einsatzlagen genutzt werden kann. Darüber hinaus sind Rüstholz, zwei Multifunktionsleitern und eine Klappleiter im Geräteraum verlastet. Im oberen zentralen Bereich ist eine Heckwarneinrichtung angebracht, die den rückwärtigen Verkehr auf eine Gefahren- oder Einsatzstelle aufmerksam macht.
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| Fahrzeugbezeichnung: | Gerätewagen - Gefahrgut | |
| Kurzbezeichnung: | GW-G | |
| Fahrzeughersteller: | MAN | |
| Fahrzeugtyp: | 1228 | |
| Ausbauer: | Ziegler | |
| Baujahr: | 2010 | |
| Funkrufname: | Florian Diepholz 84-73-1 | |
| Besatzung: | 1:5 |
Der Gerätewagen - Gefahrgut (GW-G) ist ein Sonderfahrzeug, das bei Gefahrstoffeinsätzen eingesetzt wird und dort zur Bereitstellung der Geräte zum Messen/Nachweisen, Auffangen, Umfüllen und Abdichten dient und Schutzausrüstung gegen Gefahrstoffe mitführt. Der GW-G ist ein Fahrzeug der Kreisfeuerwehr Diepholz, das bei der Ortsfeuerwehr Syke stationiert ist und von daran ausgebildeten Einsatzkräften der Ortsfeuwehr Syke der Gefahgutstaffel Nord besetz wird. Die Staffel setzt sich zusammen aus dem Staffelführer, dem Maschinisten sowie dem Angriffs- und Wassertrupp, die jeweils aus einem Truppführer und einem Truppmitglied bestehen. Zum Einsatz kommt der GW-G im Norden des Landkreises Diepholz. Dabei bildet Twistringen die Grenze im Süden und Bremen die im Norden. Der GW-G ist Teil der 1. Kreisfeuerwehrbereitschaft im 4. Zug Fachzug Gefahrgut.

Im Mannschaftsraum befinden sich ein Telefon, ein Fax, sowie ein Computer mit Internetanbindung zur Kommunikation und Dokumentation. Außerdem ist diverses Datenmaterial über Gefahrgüter und -stoffe vorhanden.

Auf der Fahrerseite im vorderen Geräteraum ist die orange Treibstoffumfüllpumpe, mit der Treibstoffe und Mineralöle gepumpt werden können, mit diversem Zubehör verlastet. Außerdem sind hier ein Nasstrockensauger und eine nicht funkenreißende Schaufel untergebracht. Die Schaufel ist wie die meisten Werkzeuge und Amaturen auf diesem Fahrzeug, die in Gefahrenbereichen eingesetzt werden können, aus einer Legierung gefrtigt, die keine Funken reißt, damit es bei besthender Explosionsgefahr nicht zu einer solchen kommt. Im mittleren Geräteraum ist die silberne Gefahrstoffumfüllpumpe, mit die meisten Gefahrstoffe und Chemikalien gepumpt werden können, mit diversem Zubehör verlastet. Darüber hinaus befinden sich hier zwei nicht funkenreißende Spaten. Im hinteren Geräteraum sind zwei Bergefässer, in die Gefahrstoffe direkt umgefüllt werden können, aber auch ganze Behälter, sowie weiteres Schlauchmaterial und Zubehör gelagert.

Auf der Beifahrerseite im vorderen Geräteraum ist diverses Material zur Einsatzstellenabsicherung, wie Verkehrsleitkegel, Blitzleuchten, Faltsignale etc. und der Stromerzeuger (13 kVa) verstaut. Im mittleren Geräteraum befindet sich diverses Abdichtmaterial, wie Keile, Schellen, Gummimatten etc., Atem- und Arbeitsluftflaschen und ein Elektrodruckbelüfter, mit dem Brandrauch und andere Gase aus Gebäuden und Räumen hinaus gedrückt werden können. Im hinteren Geräteraum befindet sich eine Feueerwehraxt und diverses Auffangmaterial, verschiedene Arten von Folien und vier große Kunstoffbehälter.

Im Heck des GW-Gs sind sechs Atemschutzgeräte, mit denen bis zu drei Trupps ausgerüsten werden kann. Für weiteren Schutz werden Chemikalienschutzanzüge für ebenfalls sechs Einsatzkräfte vorgehalten. Außerdem ist noch weitere Schutzbekleidung vorhanden. Da in explosionsgefährdeten Bereichen nicht mit normalen Handsprechfunkgeräten gearbeitet werden darf, sind explosionsgeschützte Handsprechfunkgeräte vorhanden. Im Geräteraum sind ebenfalls diverse Messgeräte für unterschiedliche Gase und Zwecke verlastet, sowie Geräte zum Nachweis und zur Analyse von Gefahrstoffen. Im oberen Bereich des Hecks ist eine Heckwarneinrichtung angebracht, die den rückwärtigen Verkehr auf eine Gefahren- oder Einsatzstelle aufmerksam macht. Rechts unten im Geräteraum ist eine Dekontaminatiosdusche und -wanne, die benötigt wird um kontaminierte Einsatzkräfte zu Reinigen und eine weitere Kontaminationsverschleppung zu verhindern.

Der Feuerwehranhänger-Ölwehrausrüstung (FwA-Öl) kann im Einsatzfall vom GW-G gezogen werden, um weitere Ausrüstung gegen Ölschäden bereitzustellen, wie es zum Beispiel bei sehr großen Ölspuren oder Ölaustritten auf Gewässern nötig ist. Auf dem Anhänger befinden sich dazu Bindemittel, Streuwagen, Schaufeln, Besen, Müllbehälter und Ölsperren.
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| Fahrzeugbezeichnung: | Drehleiter Automatik mit Korb 23/12 | |
| Kurzbezeichnung: | DLAK 23/12 | |
| Fahrzeughersteller: | Mercedes Benz | |
| Fahrzeugtyp: | Atego 1528 | |
| Ausbauer: | Metz | |
| Baujahr: | 2008 | |
| Funkrufname: | Florian Diepholz 14-30-9 | |
| Besatzung: | 1:2 |
Die Drehleiter Automatik mit Korb (DLAK) 23/12 ist Hubrettungsfahrzeug mit einer vollautomatischen hydraulischen Leiter. Die DLAK wird mit einem selbständigen Trupp besetzt, der aus dem Truppführer, dem Truppmitglied und dem Maschinisten besteht. Bei einem Brandeinsatz rückt die DLAK nach dem Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF) als zweites Fahrzeug aus und ist dem HLF auch taktisch unterstellt. Bei überörtlichen Einsätzen rückt die DLAK grundsätzlich mit dem Löschgruppenfahrzeug (LF) zusammen aus. Die primäre Aufgabe der DLAK ist die Menschenrettung bzw. Herstellung eines zweiten Rettungsweges für den im Gebäude eingesetzten Angriffstrupp bei Brandeinsätzen. Natürlich kann auch vom Rettungskorb aus Wasser gegeben werden, um von dort die Brandbekämpfung vorzunehmen. Des Weiteren kann die Leiter auch zur Tiefenrettung, zum Ausleuchten eines weiträumigen Gebietes oder als Kran (max. 4.000 kg) genutzt werden.

Im ersten Geräteraum der Fahrerseite befindet sich eine Schleifkorbtrage, sowie ein Aufnahmegestell um Krankentragen (max. 250 kg) aller Hilfsorganisationen auf dem Korb der DLAK befestigen zu können. Außerdem befinden sich hier diverses Material zur Absicherung der Einsatzstelle. Im mittleren Geräteraum ist eine Motorkettensäge und eine Elektrokettensäge mit Zubehör und Schnittschutzkleidung verlastet. Außerdem befinden sich hier Scheinwerfer zur Montage seitlich am Rettungskorb und Handwerkzeug. Im hinteren Geräteraum ist ein Elektrodruckbelüfter, mit dem Brandrauch und andere Gase aus Gebäuden und Räumen hinaus gedrückt werden können. Ein Großteil des Fahrzeuges wird vom Leiterpark eingenommen, der aus mehreren ineinander liegenden Leitersegmenten besteht. Die Rettungshöhe der Drehleiter beträgt 23 Meter bei einer seitlichen Ausladung von 12 Metern. Seitlich am Ende des Leiterparks befindet sich der Bedienstand für den Drehleitermaschinisten, von dem aus die Leiter gesteuert wird. Die Leiter kann aber auch vom Korb aus bedient und gesteuert werden.

Vom vorderen Geräteraum auf der Beifahrerseite aus kann ebenfalls die Schleifkorbtrage entnommen werden. Außerdem befinden sich hier drei Atemschutzgeräte und eine Feuerwehraxt. Unten im Fach ist das Wenderohr mit Zubehör und Halterung für den Rettungskorb verlastet, sodass dieses am Rettungskorb montiert werden kann, um vom Korb aus die Brandbekämpfung vornehmen zu können. Das Wenderohr kann pro Minute bis zu 1.200 Liter Wasser abgeben. Im mittleren Geräteraum befinden sich Kleinlöschgeräte und Amaturen zur Wasserförderung, sowie vier C-Rollschläuche, die jeweils 15 Meter lang sind, und drei B-Rollschläuche, von denen zwei jeweils 20 Meter lang sind und einer 30 Meter. Der 30 Meter lange B-Druckschlauch wird benutzt um das Wasser den Leiterpark hinauf zu befördern und ist deswegen länger als ein normaler B-Druckschlauch. Im hinteren Geräteraum sind ein Feuerlöscher und Kraftstoffe für die mt Verbrennungsmotor betrieben Geräte verladen. Seitlich am Ende des Leiterparks befindet sich der Stromerzeuger.

Vom Heck der DLAK aus werden die Stützen des Fahrzeuges gesteuert. Bevor die Leiter ausgefahren und benutzt werden kann, muss das Fahrzeug richtig abgestützt werden, damit das Fahrzeug nicht kippt. An dem jeweiligen Bedienstand können die Stützen links und rechts ausgefahren werden. Am hinteren Ende des Leiterparks ist eine Heckwarneinrichtung angebracht, die den rückwärtigen Verkehr auf eine Gefahren- oder Einsatzstelle aufmerksam macht.
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| Fahrzeugbezeichnung: | Löschgruppenfahrzeug 20/16 | |
| Kurzbezeichnung: | LF 20/16 | |
| Fahrzeughersteller: | Mercedes Benz | |
| Fahrzeugtyp: | Atego 1329 AF | |
| Aufbauer: | Schlingmann | |
| Baujahr: | 2008 | |
| Funkrufname: | Florian Diepholz 14-47-9 | |
| Besatzung: | 1:8 |
Das Löschgruppenfahrzeug (LF) 20/16 ist ein vielseitig einsetzbares Feuerwehrfahrzeug, da es neben Ausrüstung für Brandbekämpfung, einfache Technische Hilfeleistung und andere Einsätze auch über verhältnismäßig viel Personal verfügt. Das LF wird mit einer aus insgesamt neun Feuerwehrmitgliedern bestehenden Gruppe besetzt. Die Gruppe setzt sich zusammen aus dem Gruppenführer, dem Melder, dem Maschinisten sowie den drei Trupps Angriffs-, Wasser- und Schlauchtrupp, die jeweils aus einem Truppführer und einem Truppmitglied bestehen. Bei den meisten Brandeinsätzen übernimmt das LF die Wasserversorgung und stellt Personal für die Brandbekämpfung, die vom Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF) aus vorgenommen wird.

Im Mannschaftsraum des LFs ist vor allem Ausrüstung verlastet, die entweder bereits auf der Anfahrt benötigt wird oder mit der sich bereits auf der Anfahrt ausgerüstet werden kann. Auf der Anfahrt wird beispielweise die Kommunikationsausrüstung benötigt, die aus festeingebauten und tragbaren Funkgeräten besteht. Darüber können von der Leistelle der Einsatzort und weitere Informationen erfragt werden. Mit den in den Sitzen integrierten Atemschutzgeräten kann sich der Angriffstrupp bereits auf der Anfahrt ausrüsten und die Ausstattung einsatzabhängig um weitere Gegenstände wie Funkgerät, Handscheinwerfer, Feuerwehrleine etc. erweitern.

Auf der Fahrerseite sind im vorderen Fach diverse Werkzeugsätze für verschiedenste Zwecke, Atemluftflaschen, Bltzleuchten, Handscheinwerfer und eine Tauchpumpe gelagert. Im mittleren Fach befinden sich zwei weitere Atemschutzgeräte mit denen sich ein zweiter Trupp ausrüsten kann, sowie zwei Hitzeschutzanzüge. Außerdem befinden sich in dem Fach noch Verkehrsleitkegel zur Absicherung der Einsatzstelle. Im hinteren Fach sind oben vier A-Saugschläuche zur Wasserentnahme aus offenen Gewässern verlastet. Darunter befinden sich Schuttmulden und Schlauchbrücken, die im Straßenverkehr verlegte Schlauchleitungen schützen, in dem sie die Last von darüber fahrenden Fahrzeugen tragen. Unten befinden sich drei Schlauchtragekörbe mit jeweils 45 Metern C-Schlauch sowie ein Verteiler, Schlauchhalter und C-Hohlstrahlrohre. Ganz unten ist die Tasche für den Sicherheitstrupp gelagert, der sich mit dieser im Falle eines Innenangriffes ausrüstet und einsatzbereit in Bereitstellung bleibt, um einem im Gebäude verunglückten Atemschutztrupp zur Hilfe eilen zu können.

Auf der Beifahrerseite ist im vorderen Fach Ausrüstung zur Technischen Hilfeleistung verlastet. An der ausziehbaren Wand sind verschiedene Brechwerkzeuge wie Feuerwehraxt, Halligan-Tool, Blechaureßer etc. verstaut. Außerdem auch ein Stativ zum Ausleuchten, die entsprechenden Strahler, die schon auf einer Brücke montiert sind, sind daneben mitsamt Kabeltrommeln verlastet. Der benötigte Strom wird vom darunter befindlichen Stromerzeuger (13 kVa) geliefert. Im mittleren Fach sind sechs C-Rollschläuche, die jeweils 15 Meter lang sind gelagert. Daneben befinden sich Schaummittel und ein Mittelschaumrohr, um Schaum zur Brandbekämpfung zu erzeugen. Oberhalb der C-Schläuche befindet sich eine Motorkettensäge mit Zubehör und Schnittschutzkleidung. Im hinteren Fach befindet sich hauptsächlich Ausrüstung zur Brandbekämpfung, neben mehren B-, C- und D-Mehrzweckstrahlrohren sind dort auch Kleinlöschgeräte, wie die Kübelspritze und ein Kohlenstoffdioxid-Feuerlöscher verlastet sowie fünf B-Rollschläuche, die jeweils 20 Meter lang sind. Darüber hinaus ist im oberen Fach ein 30 Meter Schnellangriff auf einer Haspel, der insbesondere zur schnellen Bekämpfung von kleineren Bränden eingesetzt werden kann. Darunter ist ein Schnellangriffsverteiler verlastet. Dieser kann direkt entnommen und platziert werden, er ist mit einem in Buchten verlegten B-Schlauch verbunden, sodass ein Löschnagiff schnell aufgebaut werden kann.

Im Heck des LFs ist die für die Bezeichnung "20/16" mitverantwortliche Feuerlöschkreiselpumpe verbaut, da diese eine Nennförderleisutng von 2.000 Liter Wasser pro Minute bei 10 bar Nennförderdruck hat. Der zweite Teil der Bezeichnung "20/16" weißt auf den Wassertank hin, der ein Nennvolumen von 1.600 Litern Wasser hat, aber in Wirklichkeit bis zu 2.500 Liter Wasser fasst. Über der Pumpe sind verschiedenste Armaturen für die Wasserentnahme und Wasserförderung verlastet. Vom Pumpenstand aus kann auch der Lichtmast mit Xenonscheinwerfern des LFs bedient werden. Im oberen zentralen Bereich ist eine Heckwarneinrichtung angebracht, die den rückwärtigen Verkehr auf eine Gefahren- oder Einsatzstelle aufmerksam macht. Auf dem Dach sind neben diversen Besen, Schaufeln und ähnlichen Werkzeugen eine vierteilige Steckleiter und eine dreiteilige Schiebleiter verlastet, mit denen das zweite bzw. das dritte Stockwerk erreicht werden können. Außerdem werden auf einer Haspel sechs B-Schläche, ein Standrohr, ein Standrohrschlüssel und ein Hydrantenschlüssel mitgeführt, um die Wasserversorgung für das Fahrzeug aus dem Trinkwassernetz herstellen zu können.