Tag der offenen Tür der Polizeidirektion Oldenburg in Syke

Am 09. September 2018 fand in Syke der Tag der offenen Tür der Polizeidirektion Oldenburg und des Amtsgerichtes Syke statt. Bei gutem Wetter besuchten weit über 10.000 Menschen die Veranstaltung und konnten sich an vielfältigen Ständen informieren und anhand von Vorführungen die Arbeit von Polizei und Amtsgericht hautnah erlben. Neben den Polizeikräften zeigten auch viele andere Hilfsorganisationen wie Feuerwehr, Technisches Hilfswerk, Deutsches Rotes Kreuz oder die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft, was sie tun, um Menschen in Notsituationen zu helfen.

Die Feuerwehr Syke präsentierte sich auf der abgesperrten Nienburger Straße (B6) mit allen zehn Ortsfeuerwehren. In insgesamt fünf über den Tag verteilten Übungen konnten die Besucher sehen, wie die technische Rettung von eingeklemmten Personen bei Verkehrsunfällen abläuft. Auch die Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst und der Polizei wurde in den Übungen demonstriert. Die Besatzungen des Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF) 20/16 und des Gerätewagen - Technische Hilfe (GW-TH) befreiten mit den hydraulischen Rettungssätzen die Personen unter Absprache mit dem Rettungsdienst, um die Verletzten patientenschonend zu retten. Die Polizei nahm währenddessen die Verkehrssicherung vor und begann mit der Unfallaufnahme und Spurensicherung. Im Laufe des Tages mussten so einige Autos dran glauben, da an ihnen zum Teil große Öffnungen geschaffen wurden oder auch das Dach abgetrennt wurde, um einen idealen Zugang zum Patienten zu erhalten. Zwischen den Übungen war genug Zeit für Groß und Klein sich die Fahrzeuge aus der Nähe anzuschauen. Der Einsatzleitwagen (ELW) 1 und die Drehleiter Automatik mit Korb (DLAK) 23/12 wurden auch ausgestellt. Am ELW war eine Übersicht mit den Standorten aller Ortsfeuerwehren und den stationierten Fahrzeugen zu finden. Darüber hinaus wurde in einem Rauchzelt mit Hilfe einer Nebelmaschine gezeigt, wie es in einem verqualmten Gebäude zugeht. Natürlich wurde auch erklärt, wie man sich in einer solchen Situation am besten verhält. Um die Besucher bei Kräften zu halten, wurde am Imbiss Pommes und Bratwurst angeboten. Die Einnahmen daraus kommen den Jugendfeuerwehren in der Stadt Syke zugute. Auf dem Hinrich-Hanno-Platz war neben historischen Polizeifahrzeugen auch das liebevoll "Oma" genannte Tanklöschfahrzeug (TLF) 15/50 zu sehen. Die Stadtjugendfeuerwehr Syke hatte ihren Stand beim Amtsgericht und informierte dort über das Angebot und die Arbeit in den Jugendfeuerwehren. Für Kinder gab es dort Mitmachaktionen wie das Löschen eines "Brandes" in einem kleinen Holzhaus mit einer Kübelspritze und natürlich auch wieder Feuerwehrfahrzeuge zum anschauen.

Artikel der Kreiszeitung

Artikel des WESER-KURIERs

Ankündigung: Tag der offenen Tür der Polizeidirektion Oldenburg in Syke

Beim Tag der offenen Tür der Polizeidirektion Oldenburg, der am kommenden Sonntag in Syke stattfindet, präsentieren sich neben der Polizei auch viele andere Hilfsorganisationen, so auch alle Ortsfeuerwehren der Stadt Syke.
Auf der Nienburger Straße (B6) wird die Personenrettung nach Verkehrsunfällen gezeigt und um 15 Uhr sogar in einer gemeinsamen Übung mit der Polizei und dem Deutschen Roten Kreuz! Neben diesen Vorführungen wird auch der gesamte Fahrzeugpark in seiner Vielfältigkeit gezeigt.
Darüber hinaus informiert die Stadtjugendfeuerwehr am Amtsgericht darüber, was die Jugendfeuerwehr alles zu bieten hat!

Truppmannausbildung Teil 2 in Syke

Am 21. April 2018 fand eine Fortbildung für die Truppmannausbildung Teil 2 in Syke statt. Zusammen mit Ausbildern aus den Ortsfeuerwehren Henstedt und Okel wurden die Teilnehmer der Truppmannausbildung Teil 2 in Technischer Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen, der Wasserförderung über lange Wegstrecken und im Absichern von Einsatzstellen rund um das Feuerwehrhaus in Syke ausgebildet.

An alten Fahrzeugen wurde der Umgang mit den hydraulischen Rettungssätzen vom Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF) 20/16 und Gerätewagen - Technische Hilfe (GW-TH) geübt. Das alte Fahrzeug wurde abgestützt, damit dieses bei der Arbeit daran möglichst wenig in Bewegung gerät. Mit der Rettungsschere und dem Rettungsspreizer wurden Öffnungen am Fahrzeug geschaffen und Fahrzeugteile entfernt, sodass im Falle eines Verkehrunfalls Personen aus dem Fahrzeug gerettet werden können. Mit Rettungszylindern wurde das Beheben von Verformungen eines Fahrzeugs, die bei einem Verkehrsunfall auftreten können, trainiert. Dabei werden die Rettungszylinder so eingesetzt, dass  versucht wird die verformten Fahrzeugteile entgegen der Verformungsrichtung wieder in ihre Ausgangslage zu drücken.

Mit einer Tragkraftspritze und dem Gerätewagen - Logistik (GW-L) aus Henstedt wurde eine Wasserversorgung für das Löschgruppenfahrzeug (LF) 20/16 aufgebaut, das die Drehleiter Automatik mit Korb (DLAK) 23/12 einspeiste. Am Korb der DLAK wurde ein Wasserwerfer aufgebaut, über den das Wasser dann abgegeben wurde. Auf dem Weg von der Wassernetnahmestelle bis hin zum LF mussten zwei Schlauchüberführungen von den Teilnehmern aufgebaut werden, um durch die Schlauchleitung nicht den Verkehr zum Erliegen zu bringen. Die Einsatzstelle wurde auf der gesamten Strecke von der Wasserentnahmestelle bis zur DLAK von den Teilnehmern abgesichert, die zuvor in den Gefahren und der Absicherung von Einsatzstellen geschult worden waren.

Stadtwettbewerbe 2018 in Heiligenfelde

Bei sehr gutem Wetter fanden am 26. Mai 2018 die Stadtwettbewerbe in Heilgenfelde statt. Zum ersten Mal wurde der neue Leistungswettbewerb durchgeführt, bei dem der Wettbewerb in drei Module aufgeteilt ist. Im Modul Löschangriff muss ein simulierter Kleinbrand bekämpft werden. Der Angriffstrupp übernimmt die Brandbekämpfung mit einem C-Rohr, während die Wasserversorgung vom Wassertrupp aus einem Hydranten aufgebaut wird. Im Modul Maschinistenprüfung muss der Maschinist sein fahrerisches Können unter Beweis stellen. Das Fahrzeug muss unter anderem über Schlauchbrücken und durch eine Engstelle bewegt werden. Es ist dabei nicht nur sicheres, sondern auch zügiges Fahren wichtig. Im dritten Modul Kuppeln einer Saugleitung müssen Maschinist, Wasser- und Schlauchtrupp möglichst schnell eine Saugleitung Kuppeln, mit der im Einsatzfall Wasser zur Löschwasserversorgung aus offenen Gewässern angesaugt werden kann. Parallel zum neuen Leistungswettbewerb wurde auch die alte B-Übung durchgeführt. Dabei musste möglichst schnell eine Saugleitung gekuppelt werden, um Wasser ansaugen zu können, das dann am Verteiler auf drei C-Rohre verteilt wurde, damit Angriffs-, Wasser- und Schlauchtrupp die Brandbekämpfung vornehmen konnten.

Da alle Gruppen den neuen Wettbewerb zum ersten Mal mitmachten, war es schwer einen Favoriten auszumachen. Am Ende konnte unsere Wettbewerbsgruppe im Leistungswettbewerb den siebten von neun Plätzen belegen. Ein herzliches Dankeschön gilt der Ortsfeuerwehr Heiligenfelde für die hervorragende Ausrichtung und den Aufbau der Wettbewerbsplätze.

Stadt-Funk- und Fahrübung 2018

Am Samstag den 7. April 2018 fand die diesjährige Stadt-Funk- und Fahrübung statt. Bei der Funk- und Fahrübung gilt es anhand von Koordinaten Stationen zu finden, die sich an verschiedenen Stellen im gesamten Stadtgebiet und drum herum befinden. Die Koordinaten für die einzelnen Stationen werden von den Gruppen über Funk erfragt und auf einer Karte wird dann der dazugehörige Ort ermittelt. An den Stationen werden dann kleine Geschicklichkeitspiele durchgeführt und feuerwehrtechnisches Wissen sowie Allgemeinwissen mit Fragebögen überprüft oder andere kleine Denksportaufgaben durchgeführt.

Um 13 Uhr starteten unsere Gruppen am Feuerwehrhaus und meldete sich über Funk an, um die Koordinate der ersten Station zu erhalten. Wir nahmen mit zwei Gruppen teil, eine mit dem Mannschaftstransportwagen (MTW) und eine mit dem Löschgruppenfahrzeug (LF) 20/16. Eine der Stationen, die in verschiedenen Reihenfolgen von allen Gruppen angefahren wurden, befand sich beim Hallenbad in Syke. Neben einem Fragebogen musste ein Minigolfspiel absolviert werden. Auf dem Parkplatz am Warwer Sand musste ein Memory mit feuerwehrtechnischer Ausrüstung gespielt werden und wieder ein Fragebogen ausgefüllt werden. Am Feuerwehrhaus Henstedt erwartete die Gruppen eine besondere Herausforderung. Immer mit dem Bein des Nebenmannes bzw. der Nebefrau zusammengebunden, musste die gesamte Gruppe eine kleine Strecke überwinden, dann Ausrüstungsgegenstände aufnehmen und wieder zum Start zurückbringen. Das ganze natürlich so oft es ging und gegen die Uhr.Ein Fragebpgen durfte auch nicht fehlen. Am Aussichtspunkt Hoher Berg musste ein B-Schlauch mit einem Kanister befüllt werden, dann durch einen kleinen Parkour getragen werden und am Ende musste mit dem Wasser aus dem Schlauch ein anderer Kanister wieder befüllt werden. Auch hier wurde wieder das Wissen der Gruppen durch einen Fragebogen überprüft. Auf dem Raiffeisengelände in Heiligenfelde mussten die Fahrer in einem kleinen Parcour ihr Können beweisen und das Auto über Schlauchbrücken fahren, dann durch eine Engstelle aus Verkehrsleitkegeln fahren und schließlich an einer Markierung anhalten. Danach ging es mit einem Einweiser rückwärts durch die Engstelle zurück und das Fahrzeug musste eingeparkt werden. Danach üblicher Fragebogen. Am Kindergarten in Wachendorf musste ein kleiner Fragebogen ausgefüllt und eine Puppe auf einer Trage möglichst schnell durch einen Hindernisparcour getragen werden. Die letzte Station für alle Gruppen befand sich am Feuerwehrhaus Barrien, wo eine Babyflasche möglichst schnell geleert werden und ein letzter Fragebogen ausgefüllt werden musste. Nachdem alle Gruppen eingetroffen und die Ergebnisse ausgewertet worden waren, wurde um 17 Uhr die Siegerehrung durchgeführt wurde. Unsere Gruppen hatten viel Spaß an der Sache und konnten einen achten und einen sechsten Platz erreichen.

An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an die Ortsfeuerwehr Barrien für die hervorragende Ausrichtung der Funk- und Fahrübung.