Straßenbahn angehoben

Am vergangenen Donnerstag stand der Dienst der 5. Gruppe laut Dienstplan unter dem Thema "Heben und Ziehen von Lasten". Zu diesem Zweck wurde ein nicht ganz alltägliches Übungsobjekt gewählt: Die an der Bundesstraße 6 in Barrien stehende Straßenbahn. Es kann im Rahmen der Technischen Hilfeleistung immer mal wieder vorkommen, dass große Lasten angehoben oder bewegt werden müssen, um beispielsweise Personen zu befreien oder blockierte Wege und Zugänge wieder begehbar zu machen. Auch wenn in unserem Einsatzgebiet kein Straßenbahnverkehr besteht, sind die an der Straßenbahn geübten Abläufe auch auf die auf der Kleinbahn- und Bundesbahnstrecke verkehrenden Züge und auf andere große Lasten übertragbar. Beim Übungsdienst wurde angenommen, dass eine Person unter der Straßenbahn eingeklemmt wurde und diese angehoben werden muss, damit die Person befreit werden kann. Entsprechend wurde mit dem Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF) 20/16 und dem Gerätewagen - Technische Hilfe (GW-TH) gearbeitet, da diese für ein solches Szenario die erstausrückenden und wichtigsten Fahrzeuge sind. Zunächst wurde die Bahn gegen Wegrollen gesichert und danach ein Unterbau aus Holz unter der Straßenbahn geschaffen, um die Bahn schließlich mit pneumatisch Hebekissen anzuheben. Es ist darauf zu achten, während des Anhebens die Last immer wieder zu unterbauen und abzustützen, um ein Herunterfallen zu verhindern. In einem weiteren Versuch wurde die Bahn nicht mit den Hebekissen, sondern beidseitig mit Hydraulikhebern angehoben. Auf beide Weisen konnte eine ausreichende Höhe erreicht werden, um eine verletzte Person zu befreien.

Tag der offenen Tür der Polizeidirektion Oldenburg in Syke

Am 09. September 2018 fand in Syke der Tag der offenen Tür der Polizeidirektion Oldenburg und des Amtsgerichtes Syke statt. Bei gutem Wetter besuchten weit über 10.000 Menschen die Veranstaltung und konnten sich an vielfältigen Ständen informieren und anhand von Vorführungen die Arbeit von Polizei und Amtsgericht hautnah erlben. Neben den Polizeikräften zeigten auch viele andere Hilfsorganisationen wie Feuerwehr, Technisches Hilfswerk, Deutsches Rotes Kreuz oder die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft, was sie tun, um Menschen in Notsituationen zu helfen.

Die Feuerwehr Syke präsentierte sich auf der abgesperrten Nienburger Straße (B6) mit allen zehn Ortsfeuerwehren. In insgesamt fünf über den Tag verteilten Übungen konnten die Besucher sehen, wie die technische Rettung von eingeklemmten Personen bei Verkehrsunfällen abläuft. Auch die Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst und der Polizei wurde in den Übungen demonstriert. Die Besatzungen des Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF) 20/16 und des Gerätewagen - Technische Hilfe (GW-TH) befreiten mit den hydraulischen Rettungssätzen die Personen unter Absprache mit dem Rettungsdienst, um die Verletzten patientenschonend zu retten. Die Polizei nahm währenddessen die Verkehrssicherung vor und begann mit der Unfallaufnahme und Spurensicherung. Im Laufe des Tages mussten so einige Autos dran glauben, da an ihnen zum Teil große Öffnungen geschaffen wurden oder auch das Dach abgetrennt wurde, um einen idealen Zugang zum Patienten zu erhalten. Zwischen den Übungen war genug Zeit für Groß und Klein sich die Fahrzeuge aus der Nähe anzuschauen. Der Einsatzleitwagen (ELW) 1 und die Drehleiter Automatik mit Korb (DLAK) 23/12 wurden auch ausgestellt. Am ELW war eine Übersicht mit den Standorten aller Ortsfeuerwehren und den stationierten Fahrzeugen zu finden. Darüber hinaus wurde in einem Rauchzelt mit Hilfe einer Nebelmaschine gezeigt, wie es in einem verqualmten Gebäude zugeht. Natürlich wurde auch erklärt, wie man sich in einer solchen Situation am besten verhält. Um die Besucher bei Kräften zu halten, wurde am Imbiss Pommes und Bratwurst angeboten. Die Einnahmen daraus kommen den Jugendfeuerwehren in der Stadt Syke zugute. Auf dem Hinrich-Hanno-Platz war neben historischen Polizeifahrzeugen auch das liebevoll "Oma" genannte Tanklöschfahrzeug (TLF) 15/50 zu sehen. Die Stadtjugendfeuerwehr Syke hatte ihren Stand beim Amtsgericht und informierte dort über das Angebot und die Arbeit in den Jugendfeuerwehren. Für Kinder gab es dort Mitmachaktionen wie das Löschen eines "Brandes" in einem kleinen Holzhaus mit einer Kübelspritze und natürlich auch wieder Feuerwehrfahrzeuge zum anschauen.

Artikel der Kreiszeitung

Artikel des WESER-KURIERs

Stadtwettbewerbe 2018 in Heiligenfelde

Bei sehr gutem Wetter fanden am 26. Mai 2018 die Stadtwettbewerbe in Heilgenfelde statt. Zum ersten Mal wurde der neue Leistungswettbewerb durchgeführt, bei dem der Wettbewerb in drei Module aufgeteilt ist. Im Modul Löschangriff muss ein simulierter Kleinbrand bekämpft werden. Der Angriffstrupp übernimmt die Brandbekämpfung mit einem C-Rohr, während die Wasserversorgung vom Wassertrupp aus einem Hydranten aufgebaut wird. Im Modul Maschinistenprüfung muss der Maschinist sein fahrerisches Können unter Beweis stellen. Das Fahrzeug muss unter anderem über Schlauchbrücken und durch eine Engstelle bewegt werden. Es ist dabei nicht nur sicheres, sondern auch zügiges Fahren wichtig. Im dritten Modul Kuppeln einer Saugleitung müssen Maschinist, Wasser- und Schlauchtrupp möglichst schnell eine Saugleitung Kuppeln, mit der im Einsatzfall Wasser zur Löschwasserversorgung aus offenen Gewässern angesaugt werden kann. Parallel zum neuen Leistungswettbewerb wurde auch die alte B-Übung durchgeführt. Dabei musste möglichst schnell eine Saugleitung gekuppelt werden, um Wasser ansaugen zu können, das dann am Verteiler auf drei C-Rohre verteilt wurde, damit Angriffs-, Wasser- und Schlauchtrupp die Brandbekämpfung vornehmen konnten.

Da alle Gruppen den neuen Wettbewerb zum ersten Mal mitmachten, war es schwer einen Favoriten auszumachen. Am Ende konnte unsere Wettbewerbsgruppe im Leistungswettbewerb den siebten von neun Plätzen belegen. Ein herzliches Dankeschön gilt der Ortsfeuerwehr Heiligenfelde für die hervorragende Ausrichtung und den Aufbau der Wettbewerbsplätze.

Ankündigung: Tag der offenen Tür der Polizeidirektion Oldenburg in Syke

Beim Tag der offenen Tür der Polizeidirektion Oldenburg, der am kommenden Sonntag in Syke stattfindet, präsentieren sich neben der Polizei auch viele andere Hilfsorganisationen, so auch alle Ortsfeuerwehren der Stadt Syke.
Auf der Nienburger Straße (B6) wird die Personenrettung nach Verkehrsunfällen gezeigt und um 15 Uhr sogar in einer gemeinsamen Übung mit der Polizei und dem Deutschen Roten Kreuz! Neben diesen Vorführungen wird auch der gesamte Fahrzeugpark in seiner Vielfältigkeit gezeigt.
Darüber hinaus informiert die Stadtjugendfeuerwehr am Amtsgericht darüber, was die Jugendfeuerwehr alles zu bieten hat!

Truppmannausbildung Teil 2 in Syke

Am 21. April 2018 fand eine Fortbildung für die Truppmannausbildung Teil 2 in Syke statt. Zusammen mit Ausbildern aus den Ortsfeuerwehren Henstedt und Okel wurden die Teilnehmer der Truppmannausbildung Teil 2 in Technischer Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen, der Wasserförderung über lange Wegstrecken und im Absichern von Einsatzstellen rund um das Feuerwehrhaus in Syke ausgebildet.

An alten Fahrzeugen wurde der Umgang mit den hydraulischen Rettungssätzen vom Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF) 20/16 und Gerätewagen - Technische Hilfe (GW-TH) geübt. Das alte Fahrzeug wurde abgestützt, damit dieses bei der Arbeit daran möglichst wenig in Bewegung gerät. Mit der Rettungsschere und dem Rettungsspreizer wurden Öffnungen am Fahrzeug geschaffen und Fahrzeugteile entfernt, sodass im Falle eines Verkehrunfalls Personen aus dem Fahrzeug gerettet werden können. Mit Rettungszylindern wurde das Beheben von Verformungen eines Fahrzeugs, die bei einem Verkehrsunfall auftreten können, trainiert. Dabei werden die Rettungszylinder so eingesetzt, dass  versucht wird die verformten Fahrzeugteile entgegen der Verformungsrichtung wieder in ihre Ausgangslage zu drücken.

Mit einer Tragkraftspritze und dem Gerätewagen - Logistik (GW-L) aus Henstedt wurde eine Wasserversorgung für das Löschgruppenfahrzeug (LF) 20/16 aufgebaut, das die Drehleiter Automatik mit Korb (DLAK) 23/12 einspeiste. Am Korb der DLAK wurde ein Wasserwerfer aufgebaut, über den das Wasser dann abgegeben wurde. Auf dem Weg von der Wassernetnahmestelle bis hin zum LF mussten zwei Schlauchüberführungen von den Teilnehmern aufgebaut werden, um durch die Schlauchleitung nicht den Verkehr zum Erliegen zu bringen. Die Einsatzstelle wurde auf der gesamten Strecke von der Wasserentnahmestelle bis zur DLAK von den Teilnehmern abgesichert, die zuvor in den Gefahren und der Absicherung von Einsatzstellen geschult worden waren.