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Brandeinsatz > Gewerbebetrieb
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Einsatzort Details

Syke, Borgwardstraße
Datum 05.09.2020
Alarmierungszeit 11:19 Uhr
Einsatzende 12:45 Uhr
Einsatzdauer 1 Std. 26 Min.
Alarmierungsart FME
Mannschaftsstärke 34
eingesetzte Kräfte

Feuerwehr Syke
Feuerwehr Barrien
    Feuerwehr Gessel-Ristedt
      Feuerwehr Henstedt
        Rettungsdienst
          Polizei

            Einsatzbericht

            Lüftungsanlage brennt in Syke

            Syke (ts) Die Ortsfeuerwehr Syke wurde am 05.09.2020 gegen 11:20 Uhr mit dem Einsatzstichwort „F2 - Lagerhallenbrand“ in die „Borgwardstraße“, im Syker Industriegebiet, gerufen.

            Betroffen war eine Produktionshalle einer ortsansässigen Tischlerei. Im Belüftungssystem einer Laseranlage war es zu einem Brand gekommen. Aufgrund der Komplexität des Gebäudes und der Belüftungsanlage, welche sich auf weitere Teile dieser Halle erstreckt, wurde die Alarmstufe umgehend auf F3 erhöht und somit die Ortsfeuerwehren Barrien, Gessel-Ristedt und Henstedt, die ELO-Gruppe (Einsatzleitung-Ort) der Feuerwehr Stadt Syke, sowie die Hubarbeitsbühne aus Bassum ebenfalls an die Einsatzstelle alarmiert.

            Auch dem beherzten Eingreifen des Firmeninhabers, welcher selbst Mitglied der Feuerwehr ist, und einem Mitarbeiter ist es zu verdanken, dass dieser Einsatz so glimpflich ausgegangen ist. Noch vor Eintreffen der ersten Einsatzkräfte gelang es ihnen die Flammen mit einem Feuerlöscher zu löschen.

            Die alarmierten Ortsfeuerwehren hatten es nun also mit einem Schwelbrand in der Belüftungsanlage zu tun. Einsatzkräfte demontierten einige Teil des Belüftungssystems von innen und auch von außerhalb des Gebäudes. So war es möglich noch glimmende Späneteile aus der Anlage zu entfernen.

            Angesichts der gelagerten Materialien in solch einer Tischlerei sind alle Beteiligten froh, dass sich das Feuer nicht weiter im Rohrleitungssystem der Belüftungsanlage ausgebreitet hat.

            Eine besondere Gefahr bei Bränden in Tischlereibetrieben geht immer von Sägespäne aus. Werden die Späne aufgewirbelt, bildet sie durch ihre feine Struktur eine extrem große Oberfläche (ähnlich wie bei einem Katalysator im Auto). Diese Spänewolke kann sich dann bei Funkenbildung explosionsartig entzünden und große Energien freisetzen. Von dieser Gefahr musste man aber an der hiesigen Einsatzstelle nicht ausgehen.

            Gegen 12:30 Uhr konnte der Großteil der insgesamt ca. 80 Einsatzkräfte wieder einrücken. Neben der Feuerwehr, mit 14 Fahrzeugen, waren der Rettungsdienst, sowie die Polizei vor Ort.